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Masterplan Digitale Transformation & Digital Leadership

  • #Agile Mindset
  • #Digital Leadership
  • #Digitale Führung
  • #Digitale Transformation

Stefanie Waehlert – ehem. Chief Digital Officer Tui Deutschland – im Gespräch über Methoden zur Digitalen Führung (Digital Leadership) und Digitalen Transformation.

Wie gehen Unternehmen in Deutschland bei der digitalen Transformation vor?

Stefanie Waehlert: Viele Firmen haben in den vergangenen Jahren fieberhaft in digitale Projekte investiert. Sie spüren, dass ihr Geschäftsmodell immer stärker von der Digitalisierung beeinflusst wird. Alleine für die sogenannte „Cloud“-Technologie, also das zentrale Speichern von Dateien auf einem Server, wurden im Jahr 2015 mehr als 174 Milliarden Dollar ausgegeben.

Manche Unternehmen und Organisationen haben einen eigenen Chief Digital Officer (CDO) eingestellt oder sogar eine eigene Digital-Abteilung geschaffen, die sich um die digitale Transformation kümmert. Auch wenn diese Neuerungen durchaus Früchte tragen können, sind viele Unternehmen an einem Punkt gescheitert: Die Veränderung hin zum Digital Mindset in der breiten Belegschaft. Um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, müssen Unternehmen vor allem ihre digitale Expertise erweitern – vom Arbeitsablauf über Kultur bis hin zum digitalen Mindset. Führungskräfte sind von den Herausforderungen des digitalen Wandels besonders betroffen. Sie sollen eine klare Richtung vorgeben und die Organisation erfolgreich in die digitale Zukunft führen. Das erfordert Digital Leadership-Kompetenzen.

 

Seminar-Tipp: Digital Transformation Leader – So gelingt Digitale Transformation und Führung im digitalen Zeitalter  mit Stefanie Waehlert

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Was ist Digital Leadership überhaupt?

Stefanie Waehlert:  Digital Leadership steht für mich für Führen auf Augenhöhe, Mentoring, Coaching und die entsprechenden Rahmenbedingungen zum agilen Arbeiten zu setzen. Es geht um das gemeinsame Etablieren einer Kultur, die Vertrauen als Basis hat und die Potentiale der Mitarbeiter entfaltet sowie Freiraum gewährt, um kreativ und flexibel arbeiten zu können.

 

Digital Leadership erfordert ein neues Führungsverständnis. Es geht darum Kreativität, Anpassungsfähigkeit, Agilität und Kollaboration in den Unternehmen zu initiieren und zu leben.“

Was machen Unternehmen anders, die erfolgreich im digitalen Wandel agieren?

Stefanie Waehlert: Ein agiles Unternehmen hat folgende Merkmale:

  • es nimmt Veränderungen frühzeitig wahr und bindet sie aktiv in seine Strategien ein,
  • es besitzt die Fähigkeit, sich immer wieder aus eigener Kraft zu erneuern,
  • es fördert eine Kultur der Innovation und des ständigen Lernens,
  • es adaptiert und befriedigt die Bedürfnisse wechselhafter Märkte und gut informierter Kunden und
  • es späht fortwährend nach Chancen, um am Markt noch erfolgreicher sein zu können

 

Der digitale Kulturwandel wird einen Schwerpunkt im Seminar Digital Transformation Leader sein, welche Fokusthemen machen den digitalen Kulturwandel aus?

Stefanie Waehlert:

  1. Fokus auf den internen und externen Kunden (Verständnis der Bedürfnisse des Kunden und Lösungsgansätze gestaltend)
  2. Fokus auf die Mitarbeiter (Potentialentfaltung, Qualifizierung) und Selbstorganisation: Mitarbeiter den Wandel gestalten lassen
  3. Verständnis neuer Technologien
  4. Entwicklung neuer Geschäftsmodelle (in Geschäftsmodellen denkend)
  5.  Agile Arbeitsweisen und Strukturen (neue Arbeitsbedingungen)
  6. Führungsstile auf Augenhöhe (Führungskraft wird zum Mentor, Coach
    und Impulsgeber und setzt die notwendigen Rahmenbedingungen) –
    Vertrauenskultur
  7. Kollaboration/Co- Creation
  8.  Offene und transparente Kommunikation

In welchen Branchen ist der digitale Wandel am weitesten sichtbar?

Stefanie Waehlert: Das Internet verändert alle gesellschaftlichen Bereiche – von Wirtschaft über Bildung bis hin zu Fragen des E-Governments. Die digitale Transformation ist in vollem Gang. Die technologischen Entwicklungen sind rasant und verändern die Art, wie wir kommunizieren, arbeiten, lernen und leben. Nach dem Internet, das Menschen verbindet, kommt nun das „Internet der Dinge“, das sowohl im privaten Lebensalltag als auch unternehmensübergreifend in der Wirtschaft Maschinen vernetzt. Der Wandel in der Wirtschaft wird unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst. Diese Entwicklung eröffnet große Chancen, bringt aber auch neue Unsicherheiten mit sich.

Am deutlichsten sind die Veränderungen in den Branchen Handel, Medien, Unterhaltung und Tourismus. Online-Handelsplätze, News-Portale, Streaming-Dienste und Buchungsplattformen haben die traditionellen Geschäftsmodelle verändert, wenn nicht verdrängt. Aktuell befindet sich die Finanzbranche im Umbruch. FinTechs und InsurTechs, also junge Unternehmen mit modernen Technologien im Bereich der Banken und Versicherungen, fordern mit innovativen Lösungen die etablierten Unternehmen heraus.

In der Industrie treibt die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) den Fortschritt voran. Sie erwartet nach Angaben des Digitalverbands Bitkom für 2017 eine Steigerung des Umsatzes mit Industrie-4.0-Lösungen um mehr als 20 Prozent. „Die Digitalisierung der industriellen Produktion ist das Wachstumsthema schlechthin“, heißt es beim Brancheverband. Die stärkste Nachfragesteigerung verzeichnet der Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilbau und die Elektronik-Branche. Gefragt sind vor allem IT-Services, Software und Hardware.

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