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Geschäftsmodelle innovieren – LeanStartup & Business Model Canvas

  • #Agilität
  • #Business Model Canvas
  • #Geschäftsmodellinnovation
  • #LeanStartup

Bei „Geschäftsmodellinnovation“  geht es darum Geschäftsmodelle und Wertversprechen zu hinterfragen, neu zu denken und mit Ansätzen aus Lean Startup zu testen. Im Interview verrät Experte für Geschäftsmodellinnovation & Zertifizierter Business Model Canvas – Trainer (nach Osterwalder)                      Dr. Reinhard Ematinger, was hinter dem Thema steckt.

Das Thema Geschäftsmodellinnovation taucht meistens im Zusammenhang mit Startups und Acceleratoren auf. Wieso sollten sich auch Mitarbeiter etablierter Unternehmen damit beschäftigen?

Dr. Ematinger: Über aktuelle und mögliche künftige Geschäftsmodelle nachzudenken, ist für Organisationen aller Industrien, aller Größen und jeden Alters gerade in turbulentem Umfeld eine Frage des langfristigen Überlebens – Sie sagen „enkelfähig“ dazu. Produkte können und werden kopiert werden. Geschäftsmodelle sind deutlich schwieriger zu kopieren. Wir können künftige Entwicklungen und deren Auswirkungen nicht vorhersagen: Bankenkrise, Brexit, Wahlergebnis in den USA. Der Schwarze Schwan ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, das haben wir in den letzten Jahren gelernt. In Geschäftsmodellen zu denken bedeutet, sich so gut wie möglich auf etwas vorzubereiten, auf das wir uns nicht vorbereiten können.

 

„Sich selbst in einem nachvollziehbaren Prozess zu fragen „Denken wir vom Kunden oder von unserem eigenen Angebot aus?“ oder „Haben wir das Geschäftsmodell unseres Kunden verstanden?“ sichert die eigene Relevanz für die wichtigsten Kunden.“

Inwiefern ist der Ansatz LeanStartup relevant und was hat das mit Geschäftsmodellinnovation zu tun?

Dr. Ematinger: Lean Startup (lernen, gute Ideen schnell, ohne großen Overhead und mit so wenig Ressourcen wie möglich zu erarbeiten, zu testen und in die Realität umzusetzen) und Business Model Canvas (aus ersten Ideen funktionierende Geschäftsmodelle und inspirierenden Kundennutzen zu skizzieren, zu teilen und zu testen) gehen meiner Meinung nach Hand in Hand. Das eine ohne das andere ist entweder nur viel Bewegung ohne konkretes Ziel oder ein Businessplan ohne kreativen Funken. Wir ergänzen einander sehr gut beim Schaffen von Produkten und Dienstleistungen, die Kunden tatsächlich brauchen.

Sie stellen immer eine zentrale Frage: „Was ist der Deal für den Kunden?“ Können Sie sagen, was der Deal für die Teilnehmer des Seminars Geschäftsmodellinnovation ist?

Dr. Ematinger: Sie lernen praktisch umsetzbare Werkzeuge und Vorgehen zur systematischen Entwicklung und zum Test von Geschäftsmodellen kennen und arbeiten damit an fremden und eigenen Beispielen. Damit schaffen Sie ein schnelleres Verständnis für Ihre wichtigsten internen und externen Kunden, deren Geschäftslogik, und welchen tatsächlichen Wert und Nutzen Sie ihnen bieten – über Produkteigenschaften und Servicebestandteile hinaus. Sie arbeiten mit erprobten Werkzeugen zum Testen von Geschäftsmodellen und sorgen für ein gemeinsames Verständnis des „Spielfeldes“. Damit machen Sie Ihre Annahmen über Kunden, Markt und Wettbewerb transparent, identifizieren Chancen und sparen Zeit und Ressourcen bei Entscheidungen. Ansätze und Werkzeuge aus Lean Startup und Agiler Entwicklung helfen dabei, mit möglichst geringem Aufwand durchzustarten.

 

Seminar-Tipp: „Geschäftsmodellinnovation mit LeanStartup“ – Workshop mit Geschäftsmodell-Experte Dr. Reinhard Ematinger

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Was war für Sie in letzter Zeit ein gelungenes Beispiel von Geschäftsmodellinnovation?

Dr. Ematinger: Jeden Tag erleben wir, wenn wir aufmerksam links und rechts schauen und digitale und analoge Nachrichten blättern, großartige Beispiele für Innovation, die beim Kunden und nicht beim Produkt beginnen: Das „Supercharger“-Netzwerk von Tesla, weil das Unternehmen auch Wettbewerbern erlaubt, ihre Technologie (zum Laden von E-Autos) zu nutzen, was der Weiterentwicklung einer brauchbaren Infrastruktur nützt. Der Lieferroboter GITAvon Piaggio Fast Forward, weil er auf eine unnachahmliche italienisch-entspannte Art zeigt, wie der Transport von Wocheneinkäufen im urbanen Umfeld ohne Auto möglich sein kann. Hoard, ein Startup des METRO Accelerators, weil die „Hoard Spots“ eine wichtige Lücke für Airbnb-Gäste und -Gastgeber schließen: die sichere Schlüsselübergabe. Drei Beispiele, bei denen nicht die technische Lösung im Mittelpunkt steht, sondern die Frage, was Kunden und deren Umfeld tatsächlich nützt.

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