icon-calender
X

Schreiben Sie uns:
lotter@institut-slc.de

X

Rufen Sie uns an:
0171 / 38 32 48 9

X

Termin vereinbaren:
Zum Kontaktformular

X

Agile Innovationsprojekte steuern und führen

  • #Agile Innovationsprojekte
  • #Agilität
  • #Innovationsmanagement

Was bedeutet ein agiles Vorgehen im Innovationsmanagement und wie führt man agile Innovationsprojekte zum Erfolg? Antworten aus der Sicht des Innovationsexperten Prof. Dr. Dennis Lotter.

Agilität im Innovationsmanagement = Beweglichkeit in Kopf & Hand

Agil vorgehen bedeutet Projekte so durchzuführen, dass man als Innovationsprojektleiter oder als Innovationsteam jederzeit schnell und flexibel auf Veränderungen und neue Erkenntnisse reagieren kann. Dazu wird der Fokus mehr auf die Zusammenarbeit mit Kunden und Projektpartnern sowie die schnelle Anpassungsfähigkeit des Innovationsprozesses gesetzt, als auf starre, umfangreiche Projektpläne. Es werden kurze sich wiederholenden Kreisläufe genutzt, um schnell Zwischenergebnisse bzw. Prototypen von der Innovation testen zu können und schon früh und regelmäßig Feedback vom Markt zu erhalten.

 

„Innovation schrittweise auf die Bedürfnisse des Marktes anpassen, anstatt langwierig am Kunden vorbei zu entwickeln“

Agile Innovationsteams sind autonom und lernwillig

Agile Innovationsteams sind geprägt von interdisziplinären Denkweisen, enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und Freiraum durch Selbstorganisation und persönliche Verantwortung. Durch den Abbau von bürokratischen Innovationshürden und gleichzeitig steigender Interaktion der Teammitglieder wird auch die Innovationskraft und Kreativität der Teams gestärkt. Durch kontinuierliche Reflexion der Arbeitsergebnisse und Interaktionen im Team – genannt auch Reviews und Retroperspektiven – entsteht eine zukunftsorientierte Innovations- und Lernkultur.

 

Seminar-Tipp: Agiles Innovationsmanagement – Vorsprung durch innovative Produkte und Geschäftsmodelle

Zum Seminar

 

Agiles Innovationsprojektmanagement in der Praxis

Agiles Projektmanagement im Innovationsmanagement folgt oft abgewandelten Versionen des klassischen Stage-Gate Innovationsprozessmodells mit agilen Artefakten und Events aus Scrum oder ähnlichen Rahmenwerken. Dabei ist die interdisziplinäre Teamzusammensetzung immer ein wichtiger Faktor.

Im Gegensatz zu traditionellen linear ausgerichteten Innovationsprozessen setzt man beim agilen Innovationsmanagement viel weniger auf kleinteilige Langfristplanung. Anstatt jedes Detail von Anfang an vollständig festzulegen, setzen agile Innovationsmanager eher auf Flexibilität, um auf sich an verändernde Anforderungen der Kunden und technologischen Wandel schnell anpassen zu können. Man tastet sich Schritt für Schritt an die richtige Innovation heran.

Herzstück eines agilen Innovationsmanagements ist somit die Entwicklung in kurzen Iterationen – auch Sprints genannt – und die enge Zusammenarbeit mit Kunden. Durch das stetige Testen der Zwischenergebnisse am Markt werden die Innovationsprojektziele geschärft und das Konzept laufend optimiert. Diese Marktests begleiten den gesamten Innovationsprozess.

Die Einführung von agilen Innovationsprozessen stellt Unternehmen und Innovationsmanager jedoch auch vor große Herausforderungen: Der Verzicht auf einen detaillierten Plan erzeugt zunächst ein hohes Maß an Unsicherheit. Ohne klare Innovationsstrategie als Leitplanke verlieren sich viele Innovatoren. Zudem arbeiten die agilen Innovationsteams selbstorganisiert, interdisziplinär und mit großer Entscheidungsautonomie. Ohne entsprechende Vertrauens- und Innovationskultur ist Agilität im Innovationsmanagement nicht zu erzeugen.

 

Teilnehmer des Seminars Agiles Innovationsmanagement erfahren, wie man ein agiles Innovationsmanagement aufbaut und welche agilen Innovationsmethoden hilfreich sind. Dazu erproben die Teilnehmer in interaktiven Innovationsworkshops die Methoden an Praxisbeispielen.

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.